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Kroatien / Istrien / Kvarner Bucht

Das ist Kroatien!

Dem Land mit der langen Adriaküste gehört ein Superlativ: Keine anderes am Mittelmeer ist beliebter und zieht Jahr für Jahr mehr Charterkunden an. Kein Wunder, denn neben Griechenland stellt Kroatien eines der inselreichsten Wassersportreviere.

Zirka 300 Seemeilen liegen zwischen der Nordspitze der nördlichen Region Kroatiens, Istrien genannt, und dem Süden beim Eingang zum Golf von Kotor, der schon zum Nachbarland Montenegro zählt.

In Kroatien kann man ein Dutzend Törns segeln und entdeckt noch immer etwas Neues. Allein die bedeutendsten Städte am Meer und Nationalparks wird man nicht in einen Törn packen können. Eine Wiederkehr ist vorprogrammiert.

Höhepunkte sind die historischen Städte Porec, Rovinj, Pula, Rab, Zadar, Trogir, Split, Korcula und Dubrovnik, um nur einige zu nennen. Hier stehen gut erhaltene Zeugnisse aus römischer und venezianischer Zeit, Amphitheater und Paläste.

Mindestens genau so wichtig sind die kleinen, verträumten Orte am Meer und die bekannten Nationalparks, allen voran das Archipel der Kornaten. Kein Wunder, dass in den nahen Städten am Festland gleich Dutzende Charterbasen liegen.

Auch anderswo in Kroatien ist das Angebot an Charteryachten riesig, die Preise sind entsprechend günstig. Wer hier zum Törn aufbricht, darf sich auf zirka 50 Marinas, zahlreiche Stadthäfen und noch mehr Bojenfelder freuen.

Die Anreise zum Segeln kann mit dem Auto erfolgen. Für große Crews eine preiswerte Lösung. Verschiedene Fluggesellschaften führen während der Saison immer mehr Direktflüge durch, vor allem nach Split und Dubrovnik.

Wetterbedingungen:
Bei sommerlichen Hochdrucklagen überwiegt der Schönwetterwind Maestral. Tiefdruckstörungen werden zu Beginn oft von südlichen Winden begleitet (Scirocco) auf die meist die Bora (Nordost) folgt. Dieser Fallwind kann in Nähe des Küstengebirges stürmisch sein. Zum Ausgang des Sommers und im Herbst ziehen wieder vermehrt Tiefdruckgebiete über die Adria. Dann ist mit Gewittern und kurzen Unwettern (Nevera) zu rechnen.

Familien:
Kroatien ist ideal, wenn auch die Kinder mit an Bord gehen und ein vielleicht weniger segelbegeisterter Ehepartner. Denn die Entfernungen zwischen möglichen Häfen und Buchten sind nicht groß. Und es gibt auch ausreichend Marinas mit dem entsprechenden sanitären Angebot. Dazu viele geschützte Meeresarme.
Unser Tipp: Katamarane sind ideal für (zwei) Familien.

Fliegen:
Kroatien befindet sich im Aufwind: Von den vier Flughäfen Kroatiens am Meer wird der von Split am häufigsten angeflogen. Entsprechend viele Charterunternehmen haben sich hier angesiedelt, vor allem in der Marina Kastela, aber auch in der ACI-Marina Split, in Trogir und im Ort Marina (Agana Marina).

Gut bedient wird auch der Flughafen von Dubrovnik, bis zur ACI-Marina sind es zirka 25 km. Einige Direktflüge gehen auch nach Zadar, von hier ist es dann nicht mehr weit bis zu den großen Charterhäfen in Zadar, Biograd, Tribunj, Vodice und Sibenik.

Katamarane:
Große Auswahl an Mehrrumpf-Schiffen.
Wer den Vorteil eines Katamarans voll ausnutzt und überwiegend in Hafennähe ankert oder Bojenfelder nutzt, kann einen preiswerten Segelurlaub verleben. Sonst sollte die Bordkasse gut gefüllt sein, denn für Mehrrumpfer wird meist der 1,5-fache Preis berechnet (bei einem Durchschnittpreis in einer Marina für 12 m im Sommer 60 Euro).

Der Gourmet-Faktor: 2
Gourmettempel findet man in Kroatien sogar in entlegenen Buchten – das ist schon etwas Besonderes. Auf jeden Fall aber immer eine anständige Konoba, wie die Gaststätten genannt werden. Sie servieren überwiegend gegrillte Gerichte, die sind fast durchweg gut und preiswert. Pizzerien sind ebenfalls weit verbreitet, ebenso wie Eisdielen und Stände, an denen Crêpes zu bereitet werdem, die hier Palatschinken heißen. Unbedingt probieren sollte man eine Peka (immer vorbestellen, min. zwei Stunden). Dabei werden verschiedene Zutaten zusammen mit Gemüse und Kartoffeln unter einer mit Holzkohle abgedeckten Metallglocke gegart.

Wichtig:
Mindestens ein Crewmitglied muss ein Funksprechzeugnis besitzen – oder in einem unkomplizierten Schnellkurs einen kroatischen Sportbootführerschein ablegen, der die Funklizenz einschließt.

Bestimmungen für Anker- und Bojenfelder in Kroatien:
Es gibt eine Reihe von Bestimmungen, die bei einem Segeltörn in Kroatien beachtet werden sollten. So ist das Ankern in vom Hydrographischen Institut der Republik Kroatien gekennzeichneten Gebieten streng untersagt und wird mit empfindlichen Strafen geahndet.

Beim Ankern und Liegen selbst ist es die Aufgabe des Bootsführers für die Sicherheit des jeweiligen Schiffes zu sorgen. Den Anweisungen des örtlichen Konzessionsinhaber und der zuständigen Hafenbehörde ist Folge zu leisten. Das Ankern ohne gültige Vignette ist verboten. Ausländische Schiffe müssen sich diese so schnell wie möglich in einem internationalen Hafen besorgen. Das Setzen von Signal- und Lichtkörpern beim Ankern ist Pflicht. Sanitäre Abwässer und sonstiger Abfall darf selbstverständlich beim Ankern nicht ins Meer gelassen werden.

In gebührenpflichtigen Gebieten gibt es eine Empfangsbestätigung der bezahlten Gebühren. Diese ist unbedingt auf dem Schiff aufzubewahren. Wer sich an diese Verordnungen hält, der sollte einen problemlosen und erholsamen Urlaub in kroatischen Gewässern verbringen können.

Kultur:
Die Altstadt von Dubrovnik, ein historisches Zentrum der Stadt Trogir, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, der Diokletianpalast in Split, das Amphitheater in Pula, das zweitgrößte nach dem Colosseum in Rom und bestens erhalten – Kroatien kann auf einige herausragende Zeugnisse der Geschichte verweisen. Die Liste wäre lang und länger. Wassersportler kommen ihnen mit dem Boot ganz nah.

Die grandiose Natur erlebt man beim Bad in den Krk-Wasserfällen oder auch bei einer Wanderung auf die Inseln in den Kornaten.

 Das ist gut:
Zahlreiche Konobas am Wasser haben für ihre Gäste kostenlose Liegeplätze eingerichtet. Die Preise auf der Speisekarte sind dafür manchmal etwas höher, aber das wiegt die eingesparte Marinagebühr in der Regel nicht auf.

 



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